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Die 600er des Pfälzer Waldes:
 

Insgesamt gibt es im Pfälzer Wald 15 Berge mit einer Höhe von über 600m. Weitere Erhebungen an den Hängen der 15 Hauptberge erreichen zwar teilweise ebenso eine Höhe von über 600m, diese sind aber nicht mit eigenen Namen versehen und gehören somit zu den Hauptmassiven.

1. Kalmit 673m
(bei Maikammer)
Geographische Lage: 49° 19' 8" N, 8° 4' 58" O

2. Kesselberg 662m
(bei Edenkoben/ Sauermilchtälchen)
Geographische Lage: 49° 17' 04" N, 08° 02' 42" O

3. Roßberg 637m
(bei Ramberg)
Geographische Lage: 49° 15' 46? N, 08° 01' 50? O

4. Hochberg 635m
(bei St.Martin)
Geographische Lage: 49° 17' 59" N, 08° 04' 19" O

5. Hohe Loog 620m
(bei Neustadt/ Weinstraße)

6. Schafkopf 617m
(westlich der Kalmit; zusammen mit Morschenberg 608 m, Rotsohlberg 607 m und Steigerkopf/ Schänzel 614 m ein zusammenhängendes Bergmassiv mit verschiedenen Höhenpunkten)
Geographische Lage: 49° 18' 47? N, 8° 2' 58? O

7. Steigerkopf/ Schänzel 614m
mit Schänzelturm (bei Edenkoben/ Sauermilchtälchen)
Geographische Lage: 49° 17' 53" N, 8° 1' 38" O

8. Eschkopf 609m
mit Eschkopfturm (bei Johanniskreuz)
Geographische Lage: 49° 20' N, 07° 51' O

9. Mosisberg 609m
(südlich des Eschkopfs)
Geographische Lage: 49° 18' 04" N, 07° 51' 20" O

10. Morschenberg 608m
(siehe Schafkopf)

11. Rothsolenberg 607m
(siehe Schafkopf)

12. Weißenberg 607m
mit Luitpoldturm (beim Hermersbergerhof)
Geographische Lage: 49° 15' 9? N, 7° 49' 32? O

13. Hortenkopf 606m
(bei Hofstätten)
Geographische Lage: 49° 16' 13" N, 07° 49' 39" O

14. Blättersberg 605m
mit Ludwigsturm (bei Weyher)
Geographische Lage: 49° 16' 32" N, 8° 3' 54" O 15.

15. Taubenkopf 603m
super Aussichtspunkt (kleine Erhebung nördlich der Kalmit)
Geographische Lage: 49°15' 10" N, 08° 03' 17" O


Der Pfälzerwald steigt im gesamten Bereich steil von der Rheinebene zur Haardt hin auf. Im mittleren Bereich, südlich von Neustadt an der Weinstraße, erreicht er mit der Kalmit den höchsten Punkt.

Hier überschreiten in einen zusammenhängenden Höhenzug verschiedene Berge und Höhenpunkte die 600-m-Marke (Rothsolenberg, Schafkopf, Morschenberg, Steigerkopf).

Dieser Höhenzug setzt sich vom Steigerkopf/ Schänzel aus mit etwa 500 m Höhe westwärts fort bis zur Frankenweide um Eschkopf (609 m) und Weißenberg (607 m).

Dieses Massiv erstreckt sich von Hochspeyer über Johanniskreuz bis Hauenstein. Dabei handelt es sich gerade im mittleren Bereich zwischen Johanniskreuz und Hermersbergerhof eher um ein Hochplateau, das von tief eingeschnittenen Tälern begrenzt wird.

Auch dieses Hochplateau setzt sich nach Westen mit ca. 500 m Höhe fort und sinkt allmählich auf 400 m ab. Es wird durchschnitten von Schwarzbach und Moosalb. Gegen Südwesten verlaufen Höhenzüge zwischen den Tälern der Merzalb und den Quellflüssen der Wieslauter.

Es ist also möglich, ohne die Höhenschichtlinie von 450 m zu unterschreiten, von Neustadt bis Leimen (Pfalz) oder Kaiserslautern-Mölschbach zu wandern.

Südlich der Queich ist der Pfälzerwald weniger durch zusammenhängende Höhenzüge als vielmehr durch einzelne Berge mit ausgeprägt runden Kuppen strukturiert. Sie erreichen im Schnitt 450 m.

Höchste Erhebungen sind der Rehberg bei Annweiler (576 m), der Burgberg der Ruine Wegelnburg (571 m) bei Nothweiler, gefolgt von der Hohen Derst (560 m) 6 km westlich von Bad Bergzabern und dem Großen Eyberg (513 m) 4 km südwestlich von Dahn. Hohe List (476 m) und Erlenkopf (472 m) bei Eppenbrunn sind die höchsten Erhebungen im Südwesten.

Nördlich der Linie Hochspeyerbach/ Speyerbach ist die höchste Erhebung der 577 m hohe Drachenfels. In dem nach Norden durch die Isenach und nach Osten durch die Deutsche Weinstraße gebildeten Dreieck befinden sich eine ganze Reihe von Erhebungen über 500 m Höhe. Am markantesten sind der nördliche Neustadter Hausberg, das Weinbiet (553 m), sowie der Eckkopf (516 m) bei Deidesheim.

Nördlich der Isenach überschreitet lediglich der Rahnfels (516 m) 500 m. Im weiteren Verlauf nach Norden nimmt die Höhe gegen 400 bis 300 m ab.